BMW 5er 2017: Noch besser geht`s immer

17. Januar 2017 / Quelle: PM BMW

BMW schickt die G30-Generation ins Rennen, hinter dem Kürzel verbirgt sich, die Kenner der Szene müssen nicht lange überlegen, der neue 5er aus München. Und der kennt, man kann es ihm abnehmen, nur eine Richtung, die einer Spitzenposition in seinem Segment. Auf den ersten Blick mag das Facelift eher moderat und vorsichtig ausfallen, aber mit jeder kleinsten Veränderung macht der G30 seine Position als Klassenbester klar.

Wartungshinweise des Herstellers

Feste Wartungsintervalle gehören bei BMW schon lange der Vergangenheit an. Stattdessen wird der Wartungsbedarf vom System „Condition Based Service“ überwacht, zur Abstimmung an die Werkstatt gemeldet und über einen Key-Raeder im Fahrzeugschlüssel abgespeichert. Ein weiteres Feature ist der sog. Teleservice. Er stellt über eine drahtlose Datenverbindung die Übermittlung und Korrespondenz zwischen Fahrzeug und BMW sicher, integriert im Falle einer Störung schnelle Hilfe. Wird ein Wartungsbedarf erkannt, kann die Werkstatt auf alle relevanten Fahrzeugdaten zugreifen und sogar benötigte Ersatzteile bereits im Vorfeld bereitstellen.

Dynamik lebt

Vor einem steht ein modernes Auto, wie man es von einem 5er erwartet. Die Formensprache scheint gelungen, die Scheinwerfer scheinen die Karosserie umarmen zu wollen, die Motorhaube wirkt jetzt glatter, erhabener, einfach in sich geschlossen. Auch von hinten sieht alles nach Dynamik aus, wenn der Neue im M-Kleid erscheint und seine Kraft zur Show trägt. Ein echter Fünfer ist er also geblieben, aber seine wahren Werte stecken im Detail, in den Motoren etwa, in der Einrichtung und in den vielen technischen Features.

Fahrfreude pur mit weniger CO2

An den Emissionswerten und an den durchschnittlichen Verbräuchen wurde mit allen Mitteln gefeilt. Was am Beispiel des Zweiliter-Vierzylinders aus der Dieselfraktion besonders deutlich wird. Kernstück ist die BMW TwinPower Turbo Technologie, an deren Ende sich 190 PS (140 kW) zusammen mit 400 Newtonmeter Drehmoment um ordentlichen Vortrieb kümmern. Die Fahrt von Null auf 100 km/h lässt sich in 7,5 Sekunden erledigen, der genormte Zyklusverbrauch soll zwischen 4,3 und 3,9 Liter liegen. Die Reifenwahl entscheidet mit bei den CO2-Werten, laut Testzyklus errechnet wurden 114 bis 102 Gramm/km. Technikaffin sind der wälzgelagerte Turbolader, eine Hochdruck-Abgasrückführung, die kennfeldgeregelte Ölpumpe sowie die weiter verfeinerte Common-Rail-Einspritzung, deren Maximaldruck bei rund 2.000 bar entscheidende Einflüsse auf das sämige Fahrverhalten für sich reklamiert.

Dass der Antriebsreigen des neuen 5er damit nicht ausgeschöpft ist, versteht sich von selbst. Im Angebot ist etwa der 252 PS starke Vierzylinder-Benziner, der optional mit Allradantrieb kombinierbar sein wird. Das gleiche gilt für den nächsten Diesel mit 190 PS und 400 Nm Drehmoment, bevor die Wahl auf die Sechszylinder fallen dürfen. Als Selbstzünder mit 265 PS, als Benziner mit 340 Pferdestärken. Für den 530 iPerformance steht ein elektrifizierter Vierzylinder-Benziner mit einer Systemleistung von 252 PS im E-Power-Modus zur Verfügung, der gut ist für rund 50 km Reichweite auf ganz leisen Sohlen. Die Krone setzt sich jedoch der 4,4-Liter-Achtzylinder für den M550i aufs Haupt. Mit 462 PS und 650 Nm Drehmoment geht’s dann in 4.0 Sekunden durch den Standardsprint. Auf einige Derivate muss allerdings noch bis März 2017 gewartet werden.

Dem teilautonomen Fahren näher kommen

Beim Info-System ist Schnelligkeit zur Trumpfkarte geworden. Alles soll kurz, knapp und präzise zu Ergebnissen führen. Per Spracheingabe. Per Gestensteuerung. Alles sichtbar im Display der Größe 10,25 Zoll. Alleine die Aufzählung der technischen Möglichkeiten scheint jeden Rahmen sprengen zu wollen. Eine Schlüsselrolle spielt das Handy, dessen Daten sich auf die Navigation übertragen lassen, Zieleingaben in Bruchteilen von Sekunden ermöglichen. Es erinnert an Termine, schlägt die ichtige Abfahrtszeit vor, Tempolimits lassen sich automatisch über den Tempomaten einhalten u.v.m. Selbst das Head-up-Display wird da zum mitdenkenden Feature, macht von sich aus Vorschläge, die dann mit einem Knopfdruck ins Fahrsystem übernommen werden können. Es geht also weiter voran im Thema der Zukunft. Wobei das System „On-Street Parking Information“ sogar bei der aktiven Parkplatzsuche behilflich ist. Derzeit aber nur in München, Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Frankfurt/M. und Stuttgart. Aber was heißt da schon „nur“?

Datum:               15.01.2017
Verantwortlich:      red/Michael Vogt (michael-vogt@netzwunder.com)
Bildquellen:         Presse/© BMW