50 Jahre AMG: Das wird ein automobiles Fest

09. Januar 2017 / Quelle: PM Mercedes-AMG

Jubiläen soll man feiern wie sie fallen. Zum Beispiel 50 Jahre AMG. Das Geschenk an die Kunden steht unter dem Motto „50 Years of Driving Performance“, dahinter steckt die Vergrößerung der GT- und der GT C-Familie. Mit einbezogen ist auch der GT C Roadster sowie das Coupé, das sich zwischen GT s und GT R einsortiert und als Sondermodell „Edition 50“ exklusiv vermarktet wird.

Wartungshinweise des Herstellers

Das Thema Wartung für alle AMG-Modelle ist ausgesprochen durchdacht. So empfiehlt der Hersteller beispielsweise regelmäßige saisonale Checks in einer Werkstatt, dabei wird das gesamte Fahrzeug einer eingehenden Diagnose sowie verschiedenen Funktionsprüfungen unterzogen. SERVICE A (Assyst A) steht für eine kleine, SERVICE B (Assyst B)für eine große Inspektion. Die entsprechenden Intervalle richten sich nach Fahrleistung sowie Einsatzbedingungen, beim Service A etwa werden alle Flüssigkeitsstände sowie die Beleuchtung überprüft, der Fehlerpeicher ausgelesen und zurückgesetzt. Der Service B umfasst Arbeiten an der Bremsanlage, an allen sichtbaren Teile im Motorraum plus eventueller Zusatzarbeiten. Die notwendigen Termine werden im Fahrzeugheft festgehalten, außerdem digital über das Kombiinstrument dargestellt. Außerdem erstellt die Werkstatt durchgängig sog. digitale Serviceberichte.

Schöner können Geschenke nicht sein

Wir wären gerne in Detroit auf dem AMG-Stand der NAIAS (8. Bis 22.01.2017) dabei gewesen, um uns die Geburtstagsgeschenke zum 50. Jubiläum der Edelschmiede ganz genau anzuschauen: GT, GT S, GT C Coupé, Roadster, GT R, GT3 und GT4. Besonders neugierig wären auf das Coupe, dass demnächst die Lücke zwischen GT S und dem Hardcore-Boliden GT R ausfüllt, aber beileibe nicht als Lückenfüller geplant wurde. Hätten uns den gewaltigen Panamerica-Grill oder die breiten Hüften sowie die Heckschürze aus der Nähe angeschaut, das Debütmodell „Edition 50“, so der treffende Name. Wo es auf Straßen auftauchen wird, trägt es entweder die Farbe Graphitgrau oder sichtbares Kaschmirweiß, das Kontrastprogramm aber ist Schwarz. Etwa die Grill-Streben, die Finnen der seitlichen Luftauslässen, die prägnant ausfallende Zierleiste am Diffusor, an den Felgen oder Auspuffblenden.
Im Innenraum hätten wir uns in die exclusiven Sitze des Jubiläums-GT-C-geschmiegt, uns die silberfarbenen Gurte angelegt, das mit Mikrofaser und grauem Zwirn bespannte Lenkrad in die Hände genommen, um dann die ellenlange Liste der Extras zu genießen: AMG Ride Control, optionale (aktive) Hinterachslenkung samt Sperrdifferential, AMG-Night-Paket u.v.m., auch die feinen Carbon-Applikationen. Wir hätten uns gerne zur Verfügung gestellt, um die optionale Track Pace App auszuprobieren, die sich die Fahrdaten (Geschwindigkeit, Gang, Lenkwinkel, Zeit, Position und Beschleunigungswerte!) in Echtzeit via iPhone herunterlädt, während die iPhone-Kamera das ganze Geschehen mitsamt der Telemetriedaten aufnimmt.

Fahrwerte jenseits von Gut und Böse

Der 4.0-Liter V8-Bi-Turbo mit seinen 557 PS und dem Drehmoment von 680 Nm wäre auf amerikanischen Straßen kaum ausreizbar, weder die 3,7 Sekunden von Null auf Hundert, noch die erstrebenswerte Höchstgeschwindigkeit von 317 km/h. Dabei soll der nur 1700 Kilo wiegende Bolide (inklusive Fahrer!) durchschnittlich nur rund 11,5 Liter auf 100 km verbrauchen. Sagt AMG …
Da halten wir uns lieber an die ganz realen Preise, die bereits bekannt sind. Der GT C-Roadster mit 557 PS zum Beispiel wird für mindestens 160.650 Euro angeboten werden, der GT R mit 585 Pferdestärken verlangt nach wenigstens 165.410 Euro. Nur den Grundpreis für`s Coupé hat AMG noch nicht verraten, aber hinter vorgehaltener Hand der Markteinführung auf das erste Quartal 2017 verwiesen. Die Kollegen von Auto Bild sind da bereits vorgeprescht, sehen das Coupé bei etwas mehr als 150.000 Euro Basispreis, also rund 15.000 Euro günstiger als der GT R und die gleiche Summe teurer als der GT S. Träfen die Angaben zu, es wäre ein weiterer Grund, sich in der „Lücke“ umzuschauen.

Datum:               10.01.2017
Verantwortlich:      red/Michael Vogt (michael-vogt@netzwunder.com)
Bildquellen:         Presse/© Mercedes-AMG