Die Tests im Einzelnen

SchadenLaden

Werkstattportal: www.schadenladen.de
Spezialisierung: Autoservices
Slogan: Autoreparatur leicht gemacht
Firma: SchadenLaden GmbH, Hamburg
Aktiv seit: Mai 2012
Werkstätten:
Markenpartner:
Mitbewerber:
Testdatum: April - Juni 2015 / red/mv
Stärken

  • Spezialisierung auf Lack-, Glas- und Blechschäden
  • Klare und stringente Menüführung
  • Guter Filterbereich mit Sortierung nach Schlagworten

Schwächen

  • Fahrzeugsuche durch Eintrag der KBA-Nummer nicht möglich
  • Keine Angaben zu Ölviskositäten
  • Fehlerhafte oder nicht verständliche Schadensbeschreibungen von Laien könnte zu falschen Interpretationen bei Werkstätten führen und das Angebot verfälschen

Das verspricht SchadenLaden:

(Zitat) SchadenLaden ist Deutschlands erstes Werkstattportal, auf dem Autofahrer einfach und unkompliziert das günstigste Reparaturangebot zu einem Lack-, Glas- und Blechschaden finden können. Hierzu lädt der Nutzer Fotos der Schäden auf der Website hoch oder meldet sie dank SchadenLaden-App direkt mit seinem Smartphone. Die Fotostrecke ergänzt er mit einigen Angaben zum Schaden und Fahrzeugmodell und schickt seine Anfrage ab. Registrierte Werkstätten können nun Angebote abgeben, aus denen sich der Autobesitzer das passende Angebot aussucht.
(Quelle: SchadenLaden GmbH)

Informationsgehalt der Landing-Page

Der Einstieg auf die Website des Werkstattportals macht einen professionellen Eindruck. Was den User hier erwartet, ist kurz und kompetent beschrieben, visuell ansprechend ergänzt. Eine Festnetznummer in Berlin ermöglicht die Kontaktaufnahme, hinter dem Button „So funktioniert’s“ versteckt sich ein kurzes Erklärungsvideo. Der Bestellablauf in drei erforderlichen Schritten ist übersichtlich dargestellt, leider nur statisch in der Seite und nicht sofort nutzbar. Schade. Pluspunkte gibt es aber für die im App-Store und Android Market erhältliche SchadenLaden-App.
Was nicht wenige User vermissen werden, sind deutliche Hinweise auf die notwendige Registrierung, die kostenlose Nutzung des Angebotes oder die Zahl und Art der auf dem Portal gelisteten Werkstätten. Leider nicht nachlesbar sind Artikel von AutoBild, Automobilwoche, Handelsblatt, Deutsche Startups sowie auto.de im Abschnitt „Bekannt aus…“. Auch im Pressebereich wird man dazu nicht fündig, die letzte Pressemitteilung wurde übrigens am 29.7.2013 eingestellt.

Ein Blick in die AGB

  • SchadenLaden.de garantiert dem User, „sich von Werkstätten verbindliche Angebote für die Reparatur eines Unfallschadens einholen zu können.
  • Der User entscheidet, ob und welches Angebot einer Werkstatt er annehmen möchte. Eine Annahmepflicht ist jedoch ausgeschlossen. Der dadurch zustande kommende Reparaturvertrag wird ausschließlich zwischen Werkstatt und Kunde geschlossen.
  • Der Nutzungsvertrag mit SchadenLaden.de hat eine unbestimmte Laufzeit. Die ordentliche Kündigungsfrist beträgt 2 Wochen zum Monatsende. Nach Ablauf werden die vom User hinterlegten Daten seines Kontos anonymisiert oder insgesamt gelöscht.

Reparaturleistungen

Folgende Serviceangebote stehen dem User zur Auswahl:

  • Schaden Tür
  • Lack Kratzer
  • Schaden Kotflügel
  • Schaden Stoßstange
  • Kotflügel ausbeulen
  • Lackschaden Kotflügel

Auftragsprozedere
Nach der Registrierung gelangt der User über einen Klick auf den Button „Jetzt kostenlos Angebote einholen“ zum ersten Schritt seines Auftrages, der mit der Eingabe der Fahrzeugdaten beginnt. Die Auswahlliste der Hersteller und die der Modellübersicht ist komplett, eingetragen werden muss lediglich noch das Baujahr.
Im zweiten Schritt kann der User unkompliziert Schadensfotos (via Handy oder Datei, Quer- u. Hochformat) hochladen, die möglichst detailliert und hochauflösend sein sollten.
Auch die Schadensbeschreibung ist unkompliziert in eigenen Worten möglich. Laien könnten dabei allerdings schnell Fehler machen und somit das spätere Angebot verfälschen!
Ankreuzen lassen sich sodann die Arten des Schadens: Blech-, Lack- oder Glasschaden. Gut gelöst sind die Angaben zu gewünschten Ersatzteilen. Zur Auswahl stehen: Originalteile, Drittherstellerteile, gebrauchte Teile sowie „Egal“. Ob eine Kontaktaufnahme der Werkstätten möglich sein soll, entscheidet der User mit einer entsprechenden Kreuz-Setzung. Im letzten Schritt erfolgt die strong>Auftragsannahme mit einer Bestätigungs-Mail.

Das ist uns besonders aufgefallen

User möchten sich informieren und sich einen schnellen Überblick verschaffen. Beispielsweise über die aktuell gelisteten Aufträge. „Warum gibt es zu diesem Link, der sich im Bereich INFORMATION befindet, keinen deutlichen Hinweis?“ Auch wir haben ihn nur „zufällig“ gefunden, waren dann aber positiv überrascht. Der Filterbereich unterscheidet Schäden nach: Kategorie, Schlagwörter, (Auto)Marken sowie Orte. Am Vergleichstag waren gelistet (Auszug):

Kategorie

  • Blechschaden: 5.265
  • Glasschaden: 128
  • Lackschaden: 6.033

Marken

  • VW: 1.847
  • BMW: 1.112
  • Mercedes Benz: 1.088
  • Audi: 913

Orte

  • Berlin: 728
  • Hamburg: 364
  • München: 168
  • Stuttgart: 152
  • Köln: 130

Auf Rückschlüsse haben wir verzichtet, verzeichnen jedoch ein deutliches Nord-Süd-Gefälle und eine Konzentration auf nur wenige Automarken. Blech- und Lackschäden bilden zudem den Schwerpunkt bei den Schadensfällen.
Positiv ist der Aufbau der Schadensliste, sie enthält alle wesentlichen Informationen. Auffallend sind jedoch die verzeichneten Angebote der Werkstätten, etliche User-Anfragen müssen wohl mit dem Hinweis: „abgelaufen“ bzw. „0 Angebote“ leben. Auch die Zahl der Werkstattangebote hält sich in Grenzen. Wer 2 Stück erhält, darf sich wahrscheinlich schon zu den Glücklichen zählen. Außerdem macht es den Vergleich zwischen verschiedenen Werkstätten schwierig bis unmöglich! Die Angebotsfrist läuft übrigens in jeweils 7 Tagen ab.

Fazit der Redaktion:

• Das Unternehmen besetzt im Reigen der Werkstattportale eine interessante Nische mit gutem Entwicklungspotential.
• Die Internetpräsenz ist im Großen und Ganzen auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten, auch wenn es in einigen Bereichen Optimierungsbedarf gibt. Der Aufbau ist logisch und durchdacht, die Macher von SchadenLaden.de kommen ihrem Ziel, „den gesamten Prozessablauf stark zu vereinfachen“, bereits sehr nahe.
• Das Gros der User-Aufträge dürfte viele Werkstätten aus dem „Smart-Repair-Bereich“ ansprechen.
• Da wir über die Marktdurchdringung nur spekulieren könnten, enthalten wir uns eines Kommentares zu diesem Bereich, das Thema fließt nicht in unsere Gesamtbeurteilung ein.

Gesamtnote: befriedigend

>> Zum SchadenLaden Zahnriemenwechsel Test

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