Zahnriemenwechsel wann? Zahnriemenwechsel Kosten?

Unser Special informiert: Zahnriemenwechsel wann / Zahnriemenwechsel Kosten

Wenn die Zahnriemen bei einem Fahrzeug reißen, werden meist nachhaltige Schäden am Motor verursacht. Daher sollten eine Kontrolle sowie ein Wechsel der Zahnriemen rechtzeitig erfolgen. Nicht nur hohe Laufleistungen nehmen Einfluss auf die Synchronriemen, sondern auch das Alter wirkt sich auf sie auf. Der Zahnriemenwechsel verursacht häufig hohe Kosten, die in Abhängigkeit zum Fahrzeugmodell und der Werkstatt dienen. Sie gehören zu den Serviceleistungen eines Reparaturbetriebes, die viele Arbeitsstunden erfordern. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, mehrere Werkstätten in Abhängigkeit zum persönlichen Kraftfahrzeug miteinander zu vergleichen.

So hoch sind die Zahnriemenwechsel Kosten

Verschiedene Werkstattportale bieten einen Werkstattpreisvergleich an. Dort können Sie die Festpreise einsehen und sich die entsprechende Leistung auch direkt online zum Wunschtermin sichern.

Unsere Empfehlung: Werkstattpreise vergleichen & sparen

Günstiges Festpreisangebot für einen Zahnriemenwechsel bei Ihrem Wagen finden.

Möglichkeit 1:
Preisvergleich bei unserem Partner caroobi.de

 

Möglichkeit 2:
Angebote über unseren Partner Autobutler erhalten

Erhalten Sie 3 Angebote von Qualitätswerkstätten in Ihrer Nähe und vergleichen Sie Preise – kostenlos & unverbindlich.

Möglichkeit 2:
Preisvergleich bei unserem Partner drivelog (powered by Bosch)

Geld sparen mit einem Online Werkstattvergleich – so funktioniert es zum Beispiel bei AutoScout24

Fluch und Segen liegen dicht beieinander

In der Mechanik liegen Fluch und Segen manchmal dicht beieinander. Nicht jede Erfindung, welche am Anfang als bahnbrechend bezeichnet wird, erfüllt diese Erwartung auf lange Sicht. Der Zahnriemen beim Pkw gehört zum Beispiel dazu. Seit seiner Erfindung vor etwa 50 Jahren revolutionierte er den Nockenwellenantrieb und bereitete der Vierventiltechnik den Weg. Der Zahnriemen bestach durch die Charakteristika günstig, einfach und geräuscharm. Doch die erste Euphorie der Konstrukteure über seine Vorzüge verschwand, nachdem Motorschäden immer häufiger auftraten. Eine gewisse Ernüchterung trat ein. Die Autobauer hatten erkannt, dass die Zahnriemen im Alter zu Schäden neigen und sogar die Aufgabe des Motors droht.

Die Erfindung des Zahnriemens

Automobilhersteller bauten bis in die 1960er Jahre die Viertaktmotoren so, dass die Nockenwelle über Stirnräder oder Rollenketten angetrieben worden ist. Eine neue Antriebsvariante wurde von Andreas Glas entworfen, welcher Sohn des Goggomobil-Fabrikanten und Unternehmers Hans Glas ist. Nach einer Automobillegende zerlegte Andreas Glas eines Tages eine defekte Küchenmaschine. In ihr stieß er auf kleine Zahnriemen aus Kunststoff. Es kam ihm die Idee, diese Zahnriemen in den damals aktuellen Viertakter einzubauen, welcher gerade in der Entwicklung steckte. Tatsächlich debütierte im September 1961 auf der internationalen Automobilausstellung in Deutschland das erste Auto, dessen Nockenwelle von einem Zahnriemen aus Kunststoff bewegt worden ist. Gefertigt wurde er von dem Keilriemen- und Reifenlieferanten Continental. Doch die Nachahmer zogen schnell nach. So wurde in viele weitere Motoren anderer Automobilhersteller das innovative Teil implantiert.

Die neue Generation an Zahnriemen

Da in den 1970er und 1980er Jahren zunehmend neue Benziner und Diesel mit einer oder zwei Nockenwellen auf den Markt drangen, mauserte sich der Zahnriemen bei den meisten Automobilherstellern bald zum Standardantrieb für die Ventilsteuerung. Diesen Status konnte er bis heute halten, wenngleich einige Fabrikanten nach einschlägigen Erfahrungen erneut zur Rollenkette zurückkehren. Diese Entwicklung, welche seit einigen Jahren zu beobachten ist, überrascht ein wenig. Moderne Zahnriemen haben einen sehr hohen Reifegrad erreicht. Einige Modelle sollen bis zu 240.000 Kilometer halten. Die einstigen Kinderkrankheiten vergangener Zeiten treten bei der heutigen Zahnriemengeneration aus Synthesekautschuk nicht mehr auf. Sie gewannen deutlich an Hitzeresistenz, Alterungsbeständigkeit und Feuchtigkeitsresistenz gegenüber ihren Vorgängermodellen. Auch die typischen Konstruktionsmängel wurden weitgehend behoben. Dazu gehört beispielsweise eine mangelhafte Kapselung des Riemenantriebes, welche ein Eindringen von Öl, Schmutzpartikel und Feuchtigkeit ermöglicht.

Die Wichtigkeit eines Zahnriemenwechsels

Die technische Entwicklung hat zwar viele Mängel beseitigt, doch gerissene Zahnriemen können noch immer Motorschäden nach sich ziehen. Häufig liegt dies an dem Autofahrer selber. Ein Zahnriemenwechsel ist nicht günstig und der Motor läuft noch rund, sodass die empfohlenen Wechselintervalle von vielen Eigentümern ignoriert werden. Da in jüngster Vergangenheit bei einigen Automodellen die Zahnriemen bereits weit vor dem angegebenen Wechselintervall ihren Gebrauch aufgaben, haben die Fabrikanten die Wechselvorschriften stark zurückgefahren. Dies betrifft insbesondere starke Diesel wie beispielsweise von Fiat, Alfa Romeo, Volkswagen und Audi. Auch BMW reduzierte bei einigen Modellen das Wechselintervall auf 45.000 Kilometer, nachdem ältere Autos der 3er- und 5er Serie in den 1990er Jahren gehäuft den Hitzetod starben.

Ein gerissener Zahnriemen ist ein Hauptgrund für Motorschäden. Führen Sie also rechtzeitig einen Zahnriemenwechsel durch um hohe Kosten für eine Reparatur zu verhindern.

Der defekte Zahnriemen als Hauptgrund für Motorschäden

Die Feinde des Zahnriemens sind eine hohe Laufleistung und die fortschreitende Zeit. So altert dieser Bestandteil eines Automobils nicht nur durch mechanischen Verschleiß und starke Temperaturschwankungen. Auch ein langes Stehen kann sich negativ auswirken. Daher werden die Wechselempfehlungen nicht mehr nur nach dem Kilometerstand angegeben, sondern auch verstärkt nach Jahren. Da diese nachträgliche Ergänzung im Serviceheftchen häufig nicht erscheint, kann in der Werkstatt explizit danach gefragt werden. Als grobe Faustregel wird ein Zahnriemenwechsel unabhängig von dem Kilometerstand nach spätestens sechs Jahren empfohlen. Die Kosten sind aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes nicht gering. Die Kosten für eine Reparatur eines schweren Motorschadens wären jedoch erheblich höher. Wenn ein Zahnriemen reißt, werden in den meisten Triebwerken die verbleibenden Ventile durch die Kolben krumm geschlagen. Manchmal werden sie auch geköpft, sodass meist mindestens ein neuer Zylinderkopf ausgewechselt werden muss. In schlimmeren Fällen werden Pleuellager, Kurbelwelle und Kolben beschädigt. Dies verursacht Kosten im hohen vier- bis fünfstelligen Bereich. Autofahrer sollten sich daher frühzeitig informieren, ob der Zahnriemen ihres Pkws ausgewechselt werden muss. Viele Betreiber von Werkstätten sehen in ihm trotz aller technischen Fortschritte noch immer den Hauptgrund für Motorschäden.

Der Zahnriemen als Bestandteil des Motors

Der Zahnriemen stellt das Verbindungsglied zwischen der Nockenwelle und Kurbelwelle dar. So überträgt er den nötigen Drehimpuls in einem festegesetzten Verhältnis, um die Ansteuerung der Nockenwelle zu gewährleisten. Ohne solch einen Riemen könnte der Motor nicht funktionieren. Durch das Antreiben der Nockenwelle wiederum erfolgen die Ansteuerung der Ein- und Auslassventile sowie die Festlegung der Arbeitstakte. Nur wenn die Steuerzeit genau aufeinander abgestimmt ist, kann ein Motor richtig laufen. Der Zahnriemen selbst setzt sich aus mehrlagig fadenverstärkten Gummimaterialien zusammen und kann verschiedene Längen, Breiten und Querschnitte aufweisen. In seinem Aufbau ähnelt er einem flankenverzahnten Keilriemen. Der Zahnriemen verfügt jedoch über eine breitere Auflagefläche und besitzt insgesamt einen schmaleren Querschnitt. Oftmals wird nicht nur die Nockenwelle über diesen sogenannten Steuertrieb in Gang gesetzt. Auch die Wasserpumpe und die Lenkhilfepumpe werden häufig über ihn angetrieben. Für eine ordnungsmäßige Führung im Zahnriemenschacht werden eine oder mehrere Umlenkrollen sowie eine besondere Vorrichtung mit einer Spannrolle benötigt. Die meisten Kraftfahrzeuge besitzen einen Zahnriemen. Sehr große Motoren hingegen weisen vereinzelt zwei oder sogar drei Riemen auf. Sondermotoren wiederum erfordern häufig die Installation von doppelseitigen Steuerriemen mit zwei Laufflächen.

Was beim Wechsel des Zahnriemens passiert

Ein Zahnriemenwechsel gehört zu den sehr aufwendigen, zeitintensiven und kostspieligen Reparaturen. Nichts selten wird dafür mithilfe eines Kranes der vollständige Motorblock aus dem Fahrzeug hinausgehoben. Ferner müssen in diesem Zusammenhang auch größere Bauteile wie der Luftfilter und die Lichtmaschine ausgebaut werden. Dieser Vorgang kann dadurch eine Arbeitszeit von drei Stunden beanspruchen. Doch der Aufwand rechtfertigt die Kosten, welche durch einen Riss des Zahnriemens entstehen würden. Etwa alle 30.000 Kilometer sollte eine Sichtprüfung der Zahnriemen erfolgen, da ein Defekt an diesem Bauteil nicht so leicht zu erkennen ist. Ein wissender Hobbybastler kann an dem Zahnriemen seines Autos sicherlich fehlende Zacken, Risse oder Beschädigungen entdecken. Häufig wird ein Schaden am Zahnriemen jedoch erst durch einen lauten Knall wahrgenommen. Dieser kann im Anschluss zu großen Schäden am Motor führen. Eine professionelle Sichtprüfung ist daher aufschlussreich, um bei Bedarf rechtzeitig den Zahnriemen zu erneuern oder ihn lediglich nachzuspannen.

Die rechtliche Betrachtung eines Zahnriemenrisses

Wenn der Zahnriemen eines Autos während der Garantie- oder Gewährleistungszeit reißt, muss für gewöhnlich der Händler bzw. Hersteller für den Schaden aufkommen. Sind die Fristen jedoch abgelaufen, tritt eine andere Sachlage ein. So reicht die Informations- und Hinweispflicht des Herstellers gegenüber dem Verbraucher bereits dann aus, wenn in der Betriebsanleitung des Pkws auf die hohe Bedeutung und die Durchführung von turnusmäßigen Inspektionen hingewiesen wird. Ein ausdrücklicher Hinweis auf eine regelmäßige Erneuerung des Zahnriemens in der Anleitung ist jedoch nicht notwendig. Der Verbraucher kann nur auf Kulanz des Herstellers hoffen. Anders stellt sich jedoch die Sachlage dar, wenn eine Werkstatt bei einer 100.000-Kilometer-Inspektion nicht auf eine Erneuerung des Zahnriemens hinweist. Wird dadurch ein Motorschaden verursacht, ist die betreffende Werkstatt zum Schadensersatz verpflichtet. Diese Entscheidung traf im Oktober 1998 das Landesgericht in München.

Der Zahnriemenwechsel in Abhängigkeit zur Automarke und zum Modell

Die Funktionstüchtigkeit des Zahnriemens sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Nach gewissen Intervallen sollte er generell gewechselt werden. Der Zeitpunkt und die Kosten für einen Zahnriemenwechsel stehen in Abhängigkeit zur Automarke und dem jeweiligen Modell sowie seinem Baujahr. Ferner bietet sich bei dieser aufwendigen Reparatur eine Auswechslung anderer Bauteile mit an. Des Weiteren unterscheidet sich der Zahnriemenwechsel bei Diesel- und Benzinmotoren.

Gleichzeitiger Austausch von Wasserpumpe und Zahnriemen macht sinn

Viele Werkstätten tauschen beim einem Zahnriemenwechsel auch gleichzeitig die Wasserpumpe mit aus, obwohl diese gar nicht defekt ist. Dies mag vielleicht auf den ersten Blick komisch aussehen. Man vermutet wohlmöglich Abzocke. Wenn man jedoch bedenkt, dass der Aufwand und somit auch die Arbeitskosten für den Austausch der Wasserpumpe fast genauso hoch sind wie bei einem Zahnriemenwechsel, wird schnell klar, dass das ganze Sinn macht. Eine Wasserpumpe ist nicht sehr teuer. Also spürt man die zusätzlichen Kosten beim Endpreis nicht besonders stark. Im Endeffekt spart man sogar noch Geld, da man die Arbeitskosten nur ein Mal zahlen muss.



Kommentare

Kommentar von sefczik am 04.10.2016 um 08:31

wann muss ein zahnriemen bei einem polo trendline 1,2 ltr.,44 kw, baujahr 1.10.12 gewechselt werden

Kommentar von INGOLF SENDE am 21.03.2016 um 18:56

Wann ist der Zahnriemen Wechsel beim Peugeot 1007 1,4 Benziner Baujahr 2007 fällig?? Km 100200

Kommentar von Lukas P. am 26.01.2016 um 07:18

Schau mal hier: https://www.werkstattportal.org/zahnriemenwechsel-t5/ Da sind alle Zahnriemenwechsel Intervalle von den T5-Modellen aufgelistet ;) Da findest du garantiert die richtige Info, wann dein Zahnriemen raus/gewechselt werden muss.

Kommentar von Westfall am 22.01.2016 um 20:57

Vw t5 wann ist zahnrimen fällig, TDI 2,5l bj.2009

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*

Impressum | Datenschutz | Haftungsausschluss | Sitemap
Copyright © 2018 Werkstattportal Vergleich. Blogsystem von WordPress.